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Campinggasgrill und die Unterschiede zum gewöhnlichen Gasgrill

Ein Campinggasgrill als auch ein herkömmlicher Gasgrill sind sich vom Grundprinzip her natürlich sehr ähnlich. Schließlich basieren beide auf derselben Technik. Allerdings unterscheiden sie sich hinsichtlich ihrer Ausstattungsmerkmale und Eigenschaften. Um was für Unterschiede es sich handelt, ob sich ein Campinggrill denn überhaupt lohnt und was es hierbei zu beachten gilt, behandeln wir nun in der nachfolgenden Zusammenfassung.

Die wesentlichen Unterschiede der beiden Grills

Natürlich, der Campinggrill ist kein Luxusgrill für den eigenen Garten, sondern wurde vielmehr für mobile Zwecke kreiert. Demnach eignet er sich selbstverständlich am besten für den temporären Einsatz auf dem Campingplatz. Für Dauercamper sind sie daher weniger zu empfehlen. In diesem Fall sollte eher auf einen konventionellen Gasgrill zurückgegriffen werden.

Die meisten Campinggasgrills sind in erster Linie von ihrer Konstruktion her deutlich leichter im Gewicht. Das hat den Vorteil, dass man sie schnell von A nach B transportieren kann. Wobei es hier mittlerweile auch schon teils erhebliche Unterschiede gibt und sich manche Campinggasgrills in ihren Funktionalitäten und auch dem Gewicht schon gewöhnlichen Grills annähern. Der klassische Campinggrill jedoch ist leicht, handlich und vor allem bequem zu transportieren. Dadurch unterscheidet er sich zumeist deutlich von einem normalen Gasgrill.

Hinsichtlich der Leistungsstärke sind aber Einbußen hinzunehmen. Ein Campinggasgrill hat meistens eine deutlich niedrigere Leistungsstärke als ein herkömmlicher Gasgrill. Für temporäre Einsätze ist er jedoch durchaus geeignet und erfüllt seinen Zweck.

Bei der Gasversorgung gibt es teilweise auch Unterschiede zwischen den beiden Grilloptionen. Viele, gerade die kleinen Modelle der Campinggrills, werden oftmals nicht durch eine Gasflasche mit dem Brennmaterial versorgt, sondern über eine Kartusche. Zumeist werden hier Ventil- oder Stechkartuschen eingesetzt. Nähere Informationen zu den Kartuschen folgen gleich noch. Aber es gibt auch Campinggasgrillmodelle, die stattdessen schon mit richtigen Gasflaschen betrieben werden können. Es wird also auch sehr auf den jeweiligen Hersteller und das gewählte Modell des Grills ankommen.

Vorteile eines Campinggasgrills

Gehen wir kurz ein wenig näher auf den Campinggasgrill ein. Dieses Gerät hat für seine Zwecke natürlich auch einige Vorteile gegenüber seinen verwandten Standgeräten zu bieten. Ob für den heimischen Garten oder den Balkon – Verwendung finden sie in beiden Fällen. Ganz unabhängig vom Modell wirst Du bei einem solchen mobilen Grillgerät stets folgende Vorteile feststellen können:

  • angenehm leicht im Gewicht
  • problemlos mobil hin- und her zu transportieren
  • dennoch im Rahmen seiner Möglichkeiten leistungsstark
  • und qualitativ solide konstruiert

Gewöhnliche Grills für zu Hause sind normalerweise immens schwerer und lassen sich nicht mal eben von einem Ort zum anderen bringen, zumindest nicht ohne einen größeren Aufwand. Wer also oft den Einsatzort wechselt und dann nicht immer auf ein großes Auto oder gar einen Anhänger gebunden sein möchte, ist mit einem auf Camping ausgerichteten Gerät gut beraten.

Welches Modell eignet sich am besten?

Einige Campinggasgrills lassen sich auch zu einem Koffer umbauen und damit äußerst bequem lagern und von A nach B schaffen. Beim solchen Modellen sollte stets darauf geachtet werden, dass sich diese zügig auf- und auch wieder abbauen lassen.

Hilfreich sind außerdem mehrere Ablageflächen. Diese erleichtern den praktischen Betrieb erheblich. Auch sollte ein solcher Grill einen stabilen Stand darbieten.

Wie auch beim herkömmlichen Gasgrill empfiehlt es sich beim Kauf auf Angebote der etablierten Markenhersteller zurückzugreifen und sich nicht unbedingt auf Produkte unbekannter Herkunft zu verlassen. Der Kauf eines Markenprodukts macht zum einen das Grillerlebnis schöner (da im Regelfall damit alles reibungslos funktioniert) und ist auch ein wichtiger Garant für Sicherheit.

Gaskartusche oder Gasflasche beim Campinggasgrill

Im Gegensatz zu herkömmlichen Gasgrills, die nahezu immer mit einer Gasflasche betrieben werden, stellt sich bei vielen Campinggasgrills die Frage danach, was am besten anzuwenden wäre, zumeist gar nicht. Gerade die kleinsten Modelle sind nämlich oftmals nur mit einer Kartusche zu gebrauchen. Bei diesen wiederum unterscheidet man sowohl zwischen Ventil- als auch Stechkartuschen, die nachfolgend genauer erläutert werden:

Ventilkartusche:

Ventilkartuschen schraubt man direkt an den Grill. Ist die Kartusche fest an diesem angebracht, öffnet sich das Ventil automatisch. Im Gegensatz zur Gasflasche kann diese Variante nicht in ihrer Gaszufuhr unterbrochen werden, da sie keinen entsprechenden Sperrhahn besitzt.

Stechkartusche:

Bei der Stechkartusche handelt es sich um eine Einwegkartusche. Diese ist vollkommen ventillos. Sie muss in ein Behältnis eingelegt und dieses anschließend zugedreht werden. Beim Drehvorgang wird ein Dorn in die Kartusche eingedreht, welcher die Gaszufuhr in Gang setzt. Als Sicherheit dient hier eine Dichtung, die ein Ausströmen des Gases verhindert. Da auch hier die Gaszufuhr nicht mehr unterbrochen werden kann, muss die Stechkartusche direkt am Grill verbleiben, bis sie komplett leergegangen ist.
Beim Verwenden von Kartuschen sollte besondere Vorsicht selbstverständlich sein. Die Kartuschen führen zwar meist weniger Gas als eine Gasflasche, doch sind sie auch umständlicher in der Handhabung. Auch ist diese fehleranfälliger.

Ein falsches Einsetzen birgt die Gefahr, dass es zu unvorhergesehenem, spontanem Gasaustritt kommt. Das kann im schlimmsten Fall zu sogenannten Kälteverbrennungen führen. Bitte achte also im Vorfeld bereits auf die Bedienungs- und Sicherheitshinweise in Deinem beiliegenden Handbuch.

Die Behältnisse der Kartuschen sind auch konstruktionsbedingt sehr viel dünner als eine gewöhnliche Gasflasche. Direkte Sonneneinstrahlung oder auch große Hitze können sie unter Umständen zum Platzen bringen. Wenn Du diese Vorkehrungen beachtest, ist aber nichts zu befürchten und die Kartusche kann nahezu genauso sicher bedient werden, wie eine Gasflasche.

Im Fazit also: Gute Dienste aber keine Dauerlösung

Ein Campinggasgrill kann durchaus gute Zwecke erfüllen, wenngleich er im Regelfall natürlich nicht an die Leistungsfähigkeit und Handhabung eines herkömmlichen Gasgrills herankommt.

Wer einen solchen gelegentlich beim Campen zum Einsatz bringen möchte, ist damit allemal gut bedient. Sie sind zumeist recht leicht und damit optimal für einen Transport gebaut. Ob es dann beispielsweise ein Tischgrill oder eher ein Koffergrill wird, bleibt natürlich Deinen Vorlieben überlassen. Sollte Dein Wunschmodell bereits über die Möglichkeit zum Betrieb über eine gewöhnliche Gasflasche verfügen, ist es ratsam, diese Option wahrzunehmen, da die Flasche immer noch ein wenig einfacher in der Handhabung ist. Dies betrifft insbesondere Neulinge auf dem Gebiet des Grillens mit Gas.

Zum dauerhaften und regelmäßigen Grillen sollte dennoch auf einen gewöhnlichen Markengrill zurückgegriffen werden.

 

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