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Gasgrill Test 2018: So findest Du den besten Gasgrill für den Sommer!

Grillen ist wieder gefragt! Dies hat nicht nur damit zu tun, dass die Deutschen wieder Geschmack an Fleisch und Fisch gefunden haben, sondern auch mit dem Umstand, dass die Grill-Auswahl immer breiter wird. Vor allem der Gasgrill ist gefragt. Die Vorteile des Gasgrills liegen dabei auf der Hand: kein Grillanzünder benötigt, kurze Wartezeit bis zur idealen Grilltemperatur und kein nerviger Rauch, der die Nachbarn stört. Dies und vieles mehr spricht für den Gasgrill. Aber welches Modell ist in diesem Jahr der Hit? Welcher Gasgrill verspricht das beste Preis-Leistungsverhältnis? Und ist ein Gasgrill für Dich überhaupt das Richtige? In unserem Gasgrill Test findest Du Antworten.

 

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Gasgrill Test: der beste Grill für die Grill-Saison 2018

Die neue Grill-Saison ist gestartet und in Gärten, auf Balkonen und natürlich auch in Parks macht sich wieder Grillgeruch breit. Um das Beste aus seinem Grillgut herauszuholen, ist natürlich der richtige Grill von entscheidender Bedeutung. In den letzten Jahren hat auf diesem Gebiet der Gasgrill immer mehr Anerkennung erhalten. Viele Grillmeister greifen bereits auf einen Gasgrill zurück. Die zahlreichen Vorteile der besten Produkte aus unserem Gasgrill Test werden Dich mit Sicherheit überzeugen.

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Der beste Gasgrill 2018: So testen wir!

Hast auch Du Interesse an einem neuen Grill, bist Du bei unserem Gasgrill Test an der richtigen Stelle. Wir testen die Produkte verschiedener Gasgrill-Hersteller. Darunter befinden sich selbstverständlich namhafte Unternehmen wie Weber oder Napoleon, aber auch unbekanntere Firmen, die dennoch mit hervorragenden Gasgrills überzeugen können. Dort findest Du alles Wissenswerte zu den verschiedenen Herstellern. Unsere detaillierten Gasgrill Tests betrachten die Performance der Produkte in den folgenden Bereichen:

  • Ausstattung
  • Handhabung
  • Grillerlebnis
  • Reinigung und Pflege
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Serviceleistung des Herstellers

Infografik Übersicht Gasgrill Test

Um neben unserem Gasgrill Test das Angebot abzurunden, haben wir für Dich selbstverständlich auch viele Informationen rund um das Grillen zusammengestellt. Das wichtige Grillzubehör gehört ebenso dazu wie die passenden Accessoires. Somit wird das Grillergebnis noch besser. Intelligente Grillthermometer stellen die korrekte Gartemperatur und -zeit sicher. Die richtigen Grillgewürze sorgen für das gewisse Etwas. Wer hingegen in der Theorie noch Nachholbedarf hat, kann sich darüber hinaus bei uns ebenso über zahlreiche Grilltechniken informieren.

Die Temperatur eines Geflügelbratens auf dem Grill wird mittels eines Grillthermometers überprüft

Mit dem richtigen Zubehör gelingen auch dicke Fleischstücke auf den Punkt. Bildquelle: Stepanek Photography – 202006444 / Shutterstock.com

Die Funktionsweise eines Gasgrills

Wie der Name vermuten lässt, wird ein Gasgrill mit Gas betrieben und ist dafür gedacht, Lebensmittel mittels Feuer zu braten. Dafür wird meist Propangas oder auch Butan in einer 5kg- oder 11kg-Gasflasche genutzt, die über ein Schlauchsystem an den Grill angeschlossen wird. Es gibt zwar auch stationäre Gasgrills, die per Gasanschluss versorgt werden, jedoch sind diese eher nicht im privaten Bereich anzutreffen.

Ein Röhrensystem unter dem Grillrost transportiert das Gas zu einem oder mehreren Gasbrennern. Mittels einer Flamme oder einem Funken, der per Knopfdruck erzeugt wird, wird das Gas entflammt und kann grundsätzlich über drehbare Regler eingestellt werden. Somit ist die Wartezeit, bis mit dem Grillen begonnen werden kann, im Vergleich zu einem üblichen Holzkohlegrill sehr gering.

Mit mehreren Gasbrennern an einem Gasgrill hat man überdies die Möglichkeit, die Grillfläche in verschiedene Temperaturzonen einzuteilen. Das ist für unterschiedliche Fleisch- bzw. Lebensmittelsorten vor allem bei größeren Grillpartys von Vorteil. Die besten Modelle aus unserem Gasgrill Test haben daher mehrere Gasbrenner, da sie mehr Flexibilität und Komfort beim Grillen ermöglichen.

In diesen Bereichen haben die Gasgrills ohnehin den Holzkohlegrills einiges voraus. Die Möglichkeiten und Zubereitungsarten sind mit einem Gasgrill einfach vielfältiger. Das liegt auch am Deckel, den ein Großteil der Gasgrills üblicherweise hat. Bei einem Modell mit Deckel ist somit beispielsweise indirektes Grillen möglich. Bei Modellen, die mit Holzkohle befeuert werden, gibt es natürlich auch welche mit Deckeln, allerdings ist hier auch die Rauchentwicklung stärker.

Der Rauch, der normalerweise beim Grillen entsteht, ist beim Gasgrill hingegen nicht so stark. Das Fett, das sonst auf der heißen Kohle landet, verbrennt und für die Rauchentwicklung verantwortlich ist, wird bei einem Gasgrill von einer mit Wasser gefüllten Tropfschale aufgefangen und sorgt somit zusätzlich für eine einfachere Reinigung.

Die Vorteile von Gasgrills

Aufgrund der mittlerweile sehr großen Auswahl an Modellen ist für jeden Grillfreund das passende dabei. Es gibt kleinere Grills, die durchaus für den Einsatz auf Balkons geeignet sind, als auch größere Modelle, mit denen Du herausragende Grillpartys feiern kannst. Mit Gasgrills ist, wie bereits erwähnt, eine geringere Rauchentwicklung verbunden als mit Holzkohlegrills, so dass zum einen die Nachbarn weniger gestört werden.

Daher ist der Einsatz von Gasgrills auch häufiger auf dem Balkon erlaubt als mit der Kohlevariante. Zum anderen ist die Zubereitung dadurch gesünder, weil weniger krebserregende Stoffe durch verbrennendes Fett entstehen. Rückstände des Grillanzünders gibt es bei einem Gasgrill logischerweise ebenfalls nicht, da kein Grillanzünder nötig ist. Aufgrund der Vorteile werden Gasgrills nicht nur privat, sondern auch gewerblich genutzt:

  • Kurze Anlaufzeit
  • Mehrere Temperaturzonen möglich
  • Geringere Rauchentwicklung
  • Temperatur durch Regler stufenlos einstellbar
  • Einfachere Reinigung
  • Gesünderes Grillen
  • Höhere Sicherheit

Du kommst bei einem Gasgrill schneller in den Genuss von frisch Gegrilltem. In nur wenigen Minuten ist der Gasgrill betriebsbereit. Ein Holzkohlegrill benötigt durchaus eine halbe Stunde, bis die erste Wurst auf dem Rost landet. Auch das Abkühlen geht schneller, weil die Gaszufuhr einfach beendet werden kann.

Nachteile hat ein Gasgrill selbstverständlich auch, aber nur wenige! Zum einen ist das Gewicht eines Gasgrills deutlich höher als bei herkömmlichen Grills. Zum anderen lassen sich Gasgrills nicht so gut zerlegen. Das macht sie nicht unbedingt zu guten portablen Begleitern. Kleine Holzkohlegrills sind deutlich mobiler und daher besser geeignet für den Park oder den Urlaub. Aber: Es gibt auch kleine Gasgrills, die durch eine gute Mobilität überzeugen können.

Die Vorteile gegenüber den Holzkohlegrills werden von den Produkten aus unserem Gasgrill Test im Allgemeinen umgesetzt. Im Speziellen kommt es nun aber darauf an, dass Du den Grill auswählst, der Deinen Ansprüchen und Deinem Nutzungsverhalten entspricht. Wir helfen Dir dabei, den richtigen Grill auszuwählen und unnötig viel Geld auszugeben.

Zunächst solltest Du entscheiden, welche Anforderungen der neue Grill haben muss. Stimmst Du Deine Anforderungen mit den Leistungen der Gasgrills ab, kannst Du bares Geld sparen und wirst lange Freude an dem neuen Gerät haben. In der folgenden Infografik haben wir die wichtigsten Schritte und Fragen aufgelistet, die am Anfang des Grillkaufs zu klären sind. An dieser Stelle weisen wir auch noch einmal auf unseren Gasgrill-Ratgeber hin, der weitere Informationen dazu bereithält, worauf man beim Kauf achten muss.

Infografik „Der Weg zum Gasgrill“

Ein Gasgrill ist somit für jeden geeignet, der gerne mal den Grill anschmeißt. Die Auswahl des Modells ist dabei von den individuellen Umständen abhängig. Für einen Balkon einer Mietwohnung ist ein großer Standgrill mit sechs Gasbrennern und einer großen Gasflasche buchstäblich nicht die passende Lösung. Größere Gasgrills wiegen je nach Modell und Ausstattung zwischen 20 und 50 kg und eignen sich daher eher für die Terrasse.

Solch großen Geräte gehören natürlich auch zu den teureren Preisklassen. Für den kleinen Geldbeutel und Haushalt gibt es allerdings kleine Tischgrills oder mobile Gasgrills, die ihren Dienst auch auf Balkons von Mietwohnungen vorschriftsmäßig verrichten.

Die Sicherheit von Gasgrills

Da stellt man sich natürlich auch die Frage: Wie sicher ist ein Gasgrill? Grundsätzlich sind die Modelle aus unserem Gasgrill Test sicherer als herkömmliche Holzkohlegrills. Die Verletzungsgefahr bei einem Gasgrill ist geringer, weil die Hitzeentwicklung kontrollierter geschieht und keine heißen Kohlen verwendet werden.

Neulinge könnten indes abgeschreckt sein von der Nutzung des Gases, jedoch können wir die Bedenken ausräumen. Die Gaszufuhr wird durch das Sicherheitsventil unterbrochen, wenn die Flamme am Gasbrenner ausgeht. So kann kein Gas ausströmen und auch nicht zu einer Verpuffung führen.

Natürlich ist die Nutzung eines Gasgrills nicht komplett ungefährlich, da man mit Feuer und Gas arbeitet. Für das größte Gefahrenpotential sorgt dabei die Gasflasche, weshalb hier der richtige Umgang und passende Hilfsmittel grundsätzliche Gefahrenquellen vermeiden können. Es lassen sich für den privaten Gebrauch zwei Sicherungselemente nachrüsten, damit bei der Grillparty nichts schief gehen kann:

  • die Schlauchbruchsicherung und
  • der doppelte Druckregler.

Für mehr Sicherheit bei der Gaszufuhr sollte man – sofern nicht vorhanden – eine Schlauchbruchsicherung anbringen, um auch den Gastransport von der Gasflasche zum Grill zusätzlich zu schützen. Wird der Schlauch undicht, wird die Gaszufuhr von der Schlauchbruchsicherung automatisch unterbrochen.

Bei den meisten Gasflaschen, die man ersteht, wird ein einfacher Druckregler mitgeliefert, der den Druck auf ein gebrauchsfähiges Maß herunterregelt. Fällt dieser allerdings aus, kann das Gas schnell entweichen und im Grill eine gefährliche Stichflamme entzünden. Dies zu verhindern, hilft der doppelte Druckregler. Ist ein Regler beispielsweise durch Schmutz blockiert, sorgt der zweite weiterhin für Sicherheit.

Die Nachrüstung kostet Dich etwa 35 Euro. Da Gasgrills ohnehin etwas teurer sind, fallen diese Kosten nicht allzu sehr ins Gewicht. Häufig gibt es auch doppelte Druckregler mit integrierter Schlauchbruchsicherung. Die Montage erweist sich in jedem Fall als unkompliziert, da sie nur an die Gasflasche angeschraubt werden müssen.

Gasgrill mit Gasflasche auf einer Terrasse vor einer Hecke und Bäumen

In puncto Sicherheit muss besonders auf den richtigen Anschluss, Umgang und die korrekte Lagerung der Gasflasche geachtet werden. Dann ist Grillen mit Gas ungefährlicher als mit Kohle. Bildquelle: tab62 – 144992224 / Shutterstock.com

Sicherheitshinweise beachten

Technisch gesehen ist ein Holzkohlegrill nicht besonders aufwändig. Bei einem Gasgrill sieht es hingegen anders aus. Also auch, wenn Du schon zu den Fortgeschrittenen gehören solltest, ist es wichtig, die Sicherheitshinweise des Herstellers zu beachten. Die Bedienungsanleitung liefert die grundlegenden Informationen, um den Gasgrill sicher in Betrieb zu nehmen.

Des Weiteren gibt es einige Verhaltenstipps, wodurch man ohne zusätzliche Kosten die Sicherheit erhöhen und ausgelassene Grillabende feiern kann:

  • Die Verschraubungen kontrollieren:

    Überprüfe die Verschraubungen und ziehe sie möglichst fest an.

  • Mit Seifenlauge auf Lecks testen:

    Vor der Benutzung des Gasgrills kannst Du die Ventile und auch den Schlauch mit Seifenlauge auf Lecks testen. Dazu musst Du die entsprechenden Stellen mit Seifenlauge einsprühen und abbürsten. Falls sich Blasen bilden, besteht ein Leck.

  • Regelmäßig den Gasschlauch austauschen:

    Gummischläuche können porös werden und somit unkontrolliert Gas austreten lassen. Daher solltest Du regelmäßig den Schlauch überprüfen und richtig lagern, d.h. kühl und dunkel, aber nicht zu trocken. Spätestens nach zehn Jahren muss der Schlauch ausgetauscht werden. Besser sind hier Intervalle von drei bis fünf Jahren.

  • Gasflasche richtig lagern:

    Um auch abseits des Grillens sicher zu schlafen, solltest Du die Gasflasche nicht in geschlossenen Räumen aufbewahren. Der Ort darf aber auch nicht zu warm oder sonnig sein, da sonst der Druck in der Flasche ansteigt. Die Lagerung im Auto bei hohen Temperaturen wird daher ebenfalls vermieden.

  • Die Gasflasche überprüfen:

    Eine Gasflasche mit Dellen oder gar Rissen stellt ein großes Risiko dar und sollte nicht genutzt werden. Beschädigte Gasflaschen solltest Du beim Händler schnellstens umtauschen.

  • Den Deckel vor der Gaszufuhr öffnen:

    Damit sich unter dem Deckel kein Gas ansammeln kann, öffnest Du – sofern vorhanden – den Deckel bevor der Gashahn aufgedreht wird. Das verhindert plötzliche Stichflammen.

  • Die Platzierung des Gasgrills:

    Auch wenn die Platzierung des Gasgrills in unserem Gasgrill Test wichtig ist, geht es hier um die Positionierung während des Betriebes. Der Gasgrill sollte an einem gut belüfteten Ort, bestenfalls aber leicht windgeschützt, und auf einem ebenen Untergrund aufgestellt werden.

  • Den Gasschlauch richtig platzieren:

    Es ist ebenfalls darauf zu achten, dass der Gasschlauch nicht zu nahe an der Hitzequelle entlangläuft. Ein Kontakt mit Teilen des Grills, die heiß werden, ist unbedingt zu vermeiden.

  • Im Brandfall Gasflasche abdrehen:

    Ist Gefahr in Verzug und es brennt an einer Stelle unkontrolliert, musst Du die Gaszufuhr abdrehen, um das Feuer löschen zu können. Hierfür solltest Du immer einen Handschuh parat halten, falls der Hahn selbst heiß geworden ist. Durch die Gasflasche besteht in der Regel keine Explosionsgefahr.

Der richtige Umgang mit dem Gasgrill

Durch unseren Gasgrill Test haben wir viel Erfahrung mit dem Gebrauch von Gasgrills und kommen zu der Überzeugung, dass sie bei richtiger Handhabung sicherer sind als Holzkohlegrills. Viele Unfälle geschehen beim Anzünden des Grills, was bei einem Holzkohlegrill nur mit einem Grillanzünder möglich ist. Hier kommt es zu Stichflammen, wenn der Grillanzünder falsch bzw. zu viel davon angewendet wird.

Bei einem Gasgrill hingegen ist das nicht der Fall. Hast Du den Gasgrill richtig aufgebaut und korrekt an die Gasflasche angeschlossen, kannst Du mit wenigen Handgriffen den Grill in Betrieb nehmen. Dafür öffnest Du den Deckel und dann die Gaszufuhr. Über drücken des Gasreglers strömt Gas aus dem Brenner und kann entzündet werden. Die Top-Modelle aus dem Gasgrill Test verfügen über die Piezo-Technik. Hier wird ein Funken per Knopfdruck ausgelöst und entzündet das Gas. Andernfalls muss ein Feuerzeug oder Streichholz herhalten. Einige Minuten später kann das Grillfest beginnen.

Wird eine andere Temperatur benötigt, wird die Gaszufuhr über den Regler am Grill verändert. Eine erhöhte Gaszufuhr führt logischerweise zu einer größeren Flamme und zu einer erhöhten Temperatur. Hin und wieder benötigst Du jedoch weniger Hitze, beispielsweise beim indirekten Grillen. Das stellt den Gasgrill und auch den Grillmeister vor keine Herausforderung. Ein kurzes Drehen am Gasregler und aus der Flamme wird ein Flämmchen.

Verfügt der Gasgrill über mehrere Brenner, so wie die meisten unserer Empfehlungen des Gasgrill Tests, können diese natürlich unterschiedlich voneinander eingestellt werden. So kann unterschiedliches Grillgut gleichzeitig und optimal gegart werden.

Die Reinigung des Gasgrills

Wenn Du lange Freude an Deinem Grill haben willst, ist eine vorschriftsmäßige Reinigung unerlässlich. Die Lebensdauer lässt sich logischerweise durch die richtige Pflege wie bei so gut wie allen Geräten erhöhen. Ein Grill ist draußen einigen Einflüssen und während des Betriebes hohen Belastungen ausgesetzt.

Der Grill wird es Dir danken, dass Du Dich auch um die unliebsamen Aufgaben beim Grillen kümmerst. Vor der Reinigung des Gasgrills solltest Du natürlich die Gasflasche abdrehen oder entfernen.

Edelstahlbürste an einem Gasgrill

Die Reinigung des Gasgrills ist sehr wichtig, um Lebensdauer und Grillqualität zu erhöhen. Bildquelle: Arina P Habich – 1061031989 / Shutterstock.

  • Grillrost reinigen:

    Es ist ratsam, den Grillrost bereits kurz nach dem Grillen zu reinigen, da sich Fett und Essensreste leichter entfernen lassen, wenn sie noch warm und nicht angetrocknet sind. Für die Reinigung ist eine Edelstahlbürste zu empfehlen. Hat der Grill einen Deckel, kannst Du den Grillrost auch sauber brennen, indem Du den Deckel schließt und den Grill auf die höchste Stufe stellst. Danach gelingt die Entfernung von Rückständen besonders einfach.

  • Abnehmbare Teile einweichen:

    Die abnehmbaren Teile kannst Du reinigen, indem Du sie in Seifenlauge einweichst. Hierbei solltest Du allerdings scharfe Reinigungsmittel vermeiden, da sie das Material beschädigen könnten. Das führt dazu, dass das Grillgut stärker an der Oberfläche haftet und das Grillerlebnis schmälert.

  • Haupgerät reinigen:

    Auch das Hauptgerät solltest Du reinigen. Nach dem die abnehmbaren Teile entfernt wurden, kannst Du viele Stellen des Grills erreichen.

  • Grundreinigung des Gasgrills:

    Eine Grundreinigung muss aber dennoch ab und zu durchgeführt werden, da sich die Dämpfe und das Fett ihren Weg in alle Ecken des Gasgrills bahnen. Je nachdem, wie häufig man grillt, ist eine Grundreinigung früher oder später notwendig. Wer im Sommer häufiger den Grill anschmeißt, sollte sich nicht zu schade sein, den Grill mehrmals während der Saison in seine Einzelteile zu zerlegen und zu reinigen.

    Dabei ist es wichtig, die Schrauben und deren Verankerungen sauber zu halten, da sie sich sonst nach einigen Grilleinsätzen nicht mehr lösen lassen. Die Schrauben können ebenfalls in Seifenlauge eingelegt werden. Für hartnäckige Schmutz- und Fettreste am Grill eignen sich eine Edelstahlbürste oder Stahlwolle.

    Ebenso kannst Du den oder die Gasbrenner kontrollieren, wenn der Grill auseinandergebaut ist. Hier sammelt sich unter Umständen Fett oder Schmutz, so dass der Brenner beeinträchtigt werden kann.

    Zu guter Letzt solltest Du Löcher und Lüftungsschlitze reinigen, damit diese nicht verstopfen. Bei stärkeren Rückständen hilft bisweilen ein kleines Messer oder andere spitze Gegenstände. Hierbei ist aber Vorsicht geboten, damit man den Grill nicht beschädigt. Vor dem nächsten Einsatz sollten alle Teile getrocknet sein.

Die richtige Gasflasche für den Gasgrill

Entscheidet man sich für den Kauf eines Gasgrills, muss logischerweise auch die nötige Flasche für das Gas erstanden werden. Dabei ist es dem Grill an sich egal, welche Flasche mit welchem Gas angeschlossen wird. Ein Paar Punkte sollte man beim Kauf der Gasflasche allerdings beachten:

  • Wieviel Gas wird benötigt?
  • Wieviel Platz steht zur Verfügung?
  • Handelt es sich um einen stationären Grillplatz?

Üblicherweise werden für den Betrieb von Gasgrills Gasflaschen mit einem Gewicht von 5 kg bzw. 11 kg verwendet. Als Brennstoffe werden Propan oder Butan verwendet. Bei beiden Stoffen handelt es sich um Flüssiggase, die nach dem Entweichen aus der Flasche in den gasförmigen Zustand übergehen. Große Unterschiede zwischen den beiden Stoffen gibt es nicht, wobei Butan bereits bei 0 °C nicht mehr den gasförmigen Zustand erreicht. Propan hingegen ist sogar bei –30 °C noch brennfähig. Für den privaten Gebrauch zu Hause ist dieser Umstand allerdings vernachlässigbar, da kaum jemand im tiefsten Winter auf die Idee kommt zu grillen. Oder etwa doch?

Propan hat hingegen den Nachteil, dass ein höherer Druck notwendig ist, um Propan im flüssigen Zustand zu halten. Daher sind Propangasflaschen häufig dichter und damit schwerer als andere Gasflaschen. Dafür sind sie allerdings bisweilen auch günstiger als Flaschen mit Butan. Im Handel sind indes auch Gemische der beiden Gase erhältlich, um die Vorteile beider Stoffe zu nutzen.

Ob Du ein bestimmtes Gas bevorzugst, bleibt natürlich Dir überlassen. Wichtiger ist allerdings die richtige Größe der Gasflasche. Die obigen Fragen beeinflussen maßgeblich die nötige Flaschengröße. Wieviel Gas benötigt wird, hängt natürlich davon ab, wie viel und wie oft gegrillt wird. Wenn Du nur gelegentlich in kleineren Gruppen grillst, ist eine Flasche von 5 kg meist ausreichend. Diese reicht bei den gängigen Modellen aus unserem Gasgrill Test für eine Betriebsdauer zwischen vier und zwölf Stunden. Natürlich hängt der Bedarf auch vom Grill hab. Die Leistung, angegeben in kW, ist je nach Modell unterschiedlich. Je höher die Leistung ist, desto mehr Gas wird logischerweise benötigt.

Des Weiteren ist es ebenfalls wichtig, ob es sich um einen Gasgrill handelt, der an einer Stelle verweilt, und wieviel Platz dort zur Verfügung steht. Handelt es sich um einen großen Standgrill, ist eine 11-kg-Flasche eventuell von Vorteil. Diese sind im Endeffekt günstiger und das Gas reicht natürlich auch mehr als doppelt so lange. Allerdings ist ein entsprechend großer Stellplatz mit sicherem Stand vonnöten.

Oft verfügen Gasgrills auch über einen Extra-Stauraum für die Gasflasche. Da Gasflaschen nicht unbedingt ästhetisch ansprechend sind, ist solch ein „Versteck“ auch aufgrund der Optik von Vorteil. Jedoch bist Du hier entsprechend durch die Maße bei deiner Auswahl der Gasflasche beschränkt. Bei einem mobilen Grill, der nach der Benutzung wieder verstaut wird, empfiehlt sich entsprechend eine kleinere Gasflasche, da diese ja ebenfalls einigermaßen mobil sein sollte.

Wo kaufe ich eine Gasflasche?

Gasflaschen kannst Du in den unterschiedlichen Größen bei verschiedenen Händlern kaufen bzw. leihen:

  • Im Baumarkt
  • An Tankstellen
  • Beim Campinghändler
  • Bei einigen Getränkehändlern

Während es sich bei roten Gasflaschen um Pfandflaschen handelt, sind graue Flaschen für den Kauf bestimmt. Da die Flaschen auffüllbar sind, kannst Du selbst entscheiden, ob Du die Gasflasche kaufen oder leihen willst. Während der Umtausch der roten Flaschen allerdings an das Fabrikat gebunden ist und sie somit nur bei Händlern umgetauscht werden können, die das gleiche Fabrikat vertreiben, werden graue Flaschen bei jedem der Händler getauscht.

Die Flaschen werden vom TÜV geprüft und erhalten jeweils ein eigenes Siegel. Tauscht man die Flasche um, erhält man im Regelfall immer eine geprüfte Flasche mit gültigem Siegel. Ein Blick darauf kann beim Kauf allerdings nicht schaden.

Für einen ungetrübten Grillabend ist es übrigens von Vorteil, eine zweite Gasflasche in Reserve zu halten. Abends oder am Wochenende kann nicht immer so schnell für einen Ersatz gesorgt werden, auch wenn mehrere Händler die Gasflaschen veräußern. Geht während des Grillens das Gas zur Neige, kann die Gasflasche einfach ausgetauscht werden. Die Reserveflasche ist schnell angeschlossen und der Grill kann weiter befeuert werden. Als Reserve empfiehlt sich auch eine kleine Gasflasche, da ansonsten viel Stauraum vonnöten ist. Der Vorrat sollte ausreichen, um die leere Flasche wieder aufzufüllen.

Wichtig ist hierbei auch, die Sicherheit beim Transport zu wahren. Auch wenn nicht mehr genügend Gas zum Grillen in der Flasche ist, ist immer noch ein Rest vorhanden. Daher sollte die Flasche auch hier mit der roten Schutzklappe gesichert sein und fest auf dem Anschluss sitzen. Damit wird das Austreten des Gases verhindert. Trotzdem sollte man mit geöffnetem Fenster fahren und die Flasche auf der Rückbank mittels Sicherheitsgurt sichern.

Das passende Grillzubehör für das perfekte Grillerlebnis

Das perfekte Grillerlebnis ist nur möglich mit dem richtigen Grillzubehör. Eine Grillzange darf natürlich auch nicht fehlen. Um das Fleisch perfekt zu braten, greifen immer mehr Grillmeister auf den Einsatz von Grillthermometern zurück. Mit diesen Thermometern kannst Du die Kerntemperatur des Grillguts messen und somit von außen sicherstellen, dass es auch innen den richtigen Garzustand erreicht hat. Das sorgt in Kombination mit den geeigneten Grillgewürzen für den perfekten Geschmack.

Falls Du mit dem Gasgrill dein Fleisch räuchern möchtest, benötigst Du einen Grill mit einer Räucherbox, in die Du Räucherchips legst. Diese gibt es mit unterschiedlichen Aroma, die Auswahl reicht von Apfel bis Whisky.

Fehlt beim Gasgrill das Kohlearoma?

Der rauchige Geschmack beim Grillen kann daher mit einer Räucherbox bzw. einem Smoker erzielt werden. Für Verfechter des „Holzkohlearomas“ beim Grillen sei gesagt, dass der Geschmack auf Röstaromen zurückzuführen ist, der durch die richtige Grilltemperatur entsteht. Ein Unterschied ist beim direkten Vergleich zwischen Holzkohle und Gas da nur schwer auszumachen. Echter Grillgenuss ist daher auch mit einem Gasgrill zu erwarten.

Somit versorgen wir Dich mit allen nötigen Informationen, die Du für einen erfolgreichen Start in die Grill-Saison benötigst. Unser Ratgeber zum Grillkauf führt Dich durch die wichtigsten Punkte beim Gasgrill Test. Falls Du noch weitere Fragen hast, hilft Dir eventuell unsere FAQ-Sektion zum Gasgrill weiter. Ansonsten stehen wir Dir auch gerne für andere Fragen zur Verfügung.